RR Öl-Tempmessstab für Einfüllstutzen

Selbstgemachte Reparaturen und Umbauten
Rudi Mente
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Re: RR Öl-Tempmessstab für Einfüllstutzen

Beitrag von Rudi Mente » Mi 13. Feb 2019, 23:35

Danke euch für eure Hinweise.

Das hilft mir weiter!

Gruß
Jens
Wenn nicht jetzt, wann dann?!

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Sebi
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Re: RR Öl-Tempmessstab für Einfüllstutzen

Beitrag von Sebi » Fr 15. Feb 2019, 16:50

Mal eine andere Ansatz......

der Beitrag ist ja schon etwas älter bzw. älteren Ursprungs.
Wie ich mich für die XT interessierte liest man ja vorher sehr sehr viel, zumindest alles was man irgendwie findet und drüber stolpert.
Vor allem versucht man ja die negativen Dinge heraus zu finden um dann abwägen zu können.
Von Öl-Temperatur Problemen ist mir bisher nichts über den Weg gelaufen.

Warum dann messen?

Grüsse basti
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meine dicke
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Re: RR Öl-Tempmessstab für Einfüllstutzen

Beitrag von meine dicke » Fr 15. Feb 2019, 17:05

Sebi hat geschrieben:
Fr 15. Feb 2019, 16:50
Mal eine andere Ansatz......

Warum dann messen?

Grüsse basti
Wissen ist Macht :mrgreen:

Grüssle ausm Badischen
Rainer alias meine dicke

PS: Ich hab so´n Ding nicht, da ich mir ziemlich sicher bin, dass die Messung dort für´n Popo ist. Nichts wissen macht nix :hirn:
VDT 2010,11,12,13,14,15,16,17,18,19,20 (geplant)
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Re: RR Öl-Tempmessstab für Einfüllstutzen

Beitrag von J-o-k-e-r » Fr 15. Feb 2019, 17:32

So 'n Ding ist nicht unbedingt was für Puristen.

Das Argument "was n icht dran ist kann auch nicht kaputt gehen ..." ist auch nicht von der Hand zu weisen.

Das Verlangen nach Kontrolle setzt die Automobilindustrie aber schon seit Jahren erfolgreich um: Wassertemperatur-, Tankanzeige, Bordcomputer für allen möglichen Schnickschnack, usw. :bier:
Malaguti Fifty, Yamaha RD 50, DT 175, XJ 600, FJ 1200, Suzuki Hayabusa, Yamaha XTZ 660, XT 1200

Rudi Mente
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Re: RR Öl-Tempmessstab für Einfüllstutzen

Beitrag von Rudi Mente » Fr 15. Feb 2019, 17:36

Warum dann messen?
Mich interessiert einfach, wann der Motor tatsächlich warm ist bzw. wie heiß er tatsächlich wird. Die Kühlwassertemperatur schwankt ja gerne mal zwischen ca. 75° und teils über 100° Grad je nach Verkehrssituation und erscheint mir daher nicht so aufschlussreich. Was ich aus der Erkenntnis dann schlußfolgern kann, weiß ich auch noch nicht.

Aber
Wissen ist Macht :mrgreen:
;)
Wenn nicht jetzt, wann dann?!

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Helmut
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Re: RR Öl-Tempmessstab für Einfüllstutzen

Beitrag von Helmut » Fr 15. Feb 2019, 17:48

Rudi Mente hat geschrieben:
Fr 15. Feb 2019, 17:36
Was ich aus der Erkenntnis dann schlußfolgern kann, weiß ich auch noch nicht.
Ganz ehrlich, nix, das Teil zeigt irgendwann mal um die 80°C an und bewegt sich dann kaum noch.
Und da unten schaust du früher oder später eh nicht mehr hin, alles eigene Erfahrung. Hab das Teil dann eher als eine Sicherung gegen Missbrauch gesehen, denn lose ging´s nach 10000 km verdammt schwer. Da musste immer ein Band drum um´s zu lösen.
Deshalb ist an die DP04 auch keins mehr drangekommen.
Meine Moppeds: Alles Hondas CB 500f>CB400N>CB750f>CB900f>VFR 750f>
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Gruß Helmut

Yeti
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Re: RR Öl-Tempmessstab für Einfüllstutzen

Beitrag von Yeti » Fr 15. Feb 2019, 18:37

Rudi Mente hat geschrieben:
Fr 15. Feb 2019, 17:36
Die Kühlwassertemperatur schwankt ja gerne mal zwischen ca. 75° und teils über 100° Grad je nach Verkehrssituation und erscheint mir daher nicht so aufschlussreich. Was ich aus der Erkenntnis dann schlußfolgern kann, weiß ich auch noch nicht.
Die Kühlwssertemperatur erreicht die 80° schneller als die Öltemperatur, da unter dem Zylinderkopf die Verbrennung stattfindet und die Wärme sich entwickelt . Rolle ich hier die 80 Hm auf 2 km in den Ort runter, dann zeigt das Thermometer im Auto noch nichts an, heißt unter 60°. Fahre ich 90 Hm auf 2 km bergauf, dann hat er oben 80°, mit der :xt12: ist das entsprechend. Die Öltemperatur dagegen wird weniger von der Last, als von der Drehzahl beeinflußt.

Wenn bei der Rennvorbereitung Motoren mit Gasstößen warm "gefahren" werden, dann nutzt man die kurzen heißen Verbrennungen sowie die höhere Drehzahl aus. Im Leerlauf täte sich NICHTS dergleichen. - Das Laufspiel in den Motoren stimmt nur bei warmem Motor.

Bei Prüfstandsläufen werden Motoren geknechtet nach allen Regeln der Kunst - aber erst wenn sie warm sind. Beim Gütesicherungslauf verbrauchten unsere wohlgemerkt brandneuen damals ca 145 PS-Dieselmotoren gut 20 Liter in der Stunde, aber vorher warmfahren bis auf festgelegte Temperaturen war selbstverständlich. Ein moderner Motor verabschiedet sich nicht gleich, wenn er kalt hoch belastet wird, aber wenn er länger leben soll würde ich das vermeiden. Vor allem ist kaltes Öl nicht sehr fließfähig, wie wir wissen. Das bedeutet, daß die Ölpumpe es rasch in Zylinderkopf und Kurbeltrieb drückt und es vor allem von oben nur sehr langsam zurück kommt. Da ist dann nicht mehr viel Öl in der Wanne :!:

An meiner HPN hatte ich ein Ölthermometer installiert, dessen Fühler in der Ölwanne steckte, Anzeige das Runde da vor dem Lenker.
Osenstetter-Bank-Draufs.1.JPG
Fuhr ich damit in regennasse Straßen hinein, dann sank die Temperatur trotz Thermostat innerhalb 500 m von z.B. 90° auf 50°. Die angespritzte Ölwanne wurde zum Superölkühler. Im Prinzip wird das auch bei wassergekühlten Motorradmotoren so sein; in welchem Maß, das weiß ich nicht.

Wenn einen das nicht interessiert oder wenn man schmerzfrei genug ist es zu ignorieren, dann kann man sich das Ölthermometer sparen.

Grüße, Yeti.
Meine Moppeds: Zündapp DB200; BMWs: R69S - R100 - R100CS - R100GS > HPN-Sport - K1; Yammis: FZS1000; XT1200Z; Tracer900-GT

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