Yamaha T7

Zur XT1200Z gibt es zwar keine Alternativen (zumindest keine besseren ;-)), aber...
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juergen007
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Re: Yamaha T7

Beitrag von juergen007 » Sa 10. Mär 2018, 09:08

Der einzige große Hersteller, der momentan einigermassen konsequent auf Leichtbau setzt ist KTM.

Das wird vom Konsumenten aber nicht immer richtig verstanden. Das geht schon bei der Beurteilung des Lenkers der 1190/1290 los. Das "dünne" Ding wird als wenig wertig empfunden, dass es einen Gewichtshintergrund gibt, ist da erstmal egal.

Schaue ich mir dann noch an welche Hype um die AT Adventure Sports gemacht wird, verstehe ich die Welt nicht mehr.

Die Kiste ist nochmals deutlich schwerer geworden und erkauft sich mehr Federweg durch eine deutlich schlechtere Strassenlage.

Wahrscheinlich findet die Kriegsbemalung im Kreise der Interessenten das höchste Interesse.

Für mich als "Sesselpubser" gibt es dann halt den Zubehörmarkt oder Nischenanbieter wie CCM.

Alternativ die alte KTM 1190 R die man Off Road auf 100 PS runterregeln und sich auf der Strasse an den 150 PS erfreuen kann.

Wird die T7 schwerer als die 1190 ist das Konzept in der Tat zum vergessen oder man muss halt deutlich nachhelfen.
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laichy
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Re: Yamaha T7

Beitrag von laichy » Sa 10. Mär 2018, 12:03

Au ja konsquenter Leichtbau! - wir wünschen uns die gebrochene Rahmen der ersten Super-Teneres zurück!
ich empfehle mal dieses Video...
https://www.youtube.com/watch?v=oPRwh_dUJuc

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Leone blu
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Re: Yamaha T7

Beitrag von Leone blu » Sa 10. Mär 2018, 16:29

laichy hat geschrieben:
Sa 10. Mär 2018, 12:03
Au ja konsquenter Leichtbau! - wir wünschen uns die gebrochene Rahmen der ersten Super-Teneres zurück!
...
Na ja, dazwischen liegen ein paar Jahre Entwicklung in Werkstofftechnik und Konstruktion. Leichtbau schließt doch Festigkeit nicht aus...

Wozu gibt es denn "Flugzeugaluminium"? **duckundganzschnellweg**

Ciao, R.
Ich freue mich, wenn's draußen regnet - denn wenn ich mich nicht freue, regnet's auch...
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Re: Yamaha T7

Beitrag von SamHayne » So 11. Mär 2018, 20:15

bei den aktuellen reiseenduros seh ich eigentlich nur im gewichtssektor handlungsbedarf...vor allem grad auch bei yamaha..will ich hardcore über stock und stein, bin ich bei den vollcrossern besser aufgehoben...und nich soviel elektro-mist ranbauen..siehe ktm...sowas würde ich dem aftermarket überlassen oder als zubehör anbieten...ne 700er tenere sähe so aus: von mir aus 80 PS, 190 kg vollgetankt, 230kg zuladung, 350km reichweite und das für deutlich unter 10 kilo-euro...
...na nix für ungut und horrido...




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Thommy
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Re: Yamaha T7

Beitrag von Thommy » Mo 12. Mär 2018, 12:07

Hallo Yeti,

„Was willst Du wirklich ?“
Weder Rallyes gewinnen noch Moto- Cross- Rennen bestreiten… :-)

Ich möchte eine Reise- Enduro im klassischen Sinne:
Geeignet für x- tausend km- Urlaubstouren mit der Möglichkeit, samt Gepäck auch längere Strecken Feld- und Schotterwege zu fahren. Warst Du schon z.B. in Albanien? So Wege, die sie dort als Hauptstrassen bezeichnen.


Rein für das Gelände würde ich eine WR 250 bevorzugen.

Einen leichten :xt12: - Ersatz für die Straße? Die XT 1200 ist ein super Langstrecken- und Strassen- Tourer, komfortabel und stressfrei.
Wenn es mehr ums Kurvenwetzen geht, bevorzuge ich allerdings meine kleine Tracer. Wobei… im Herbst werde ich mit ihr 3 Wochen Schottland fahren…

<200 kg wäre toll, ich befürchte aber, daß Yamaha auf meine Wünsche keine Rücksicht nimmt. :streicheln:

210 kg wären auch noch weniger wie die 235 kg der ollen XTZ 750. Da hilft aber alles spekulieren und wünschen nichts, Yamaha wird uns vor eine vollendete Tatsache stellen (hoffentlich bald).

Die Frage ist, braucht man wirklich einen 20 Liter- Tank? Ich fahre die Tracer ungern über 6000 U/min, Autobahn fast gar nicht. Somit ergibt sich ein Verbrauch von 4, max. 4,1 Liter.
Dann würde ich für die Tenere (höherer Luftwiderstand ) 5 Liter auf der Strasse annehmen. Das wären 300 km Reichweite. :denker: Wunschdenken: für diejenigen, die 500 km wollen, bietet Yamaha einen 27 Liter- Tank an, der einfach gegen den vorhandenen ausgetauscht werden kann. Puuufff…Ihr Wunsch geht leider nicht in Erfüllung…. :shock:

„Merke: Die 75 PS bei 9000 bzw. 115 PS bei 10000 hat man nur bei dieser Drehzahl UND Vollgas. Wer
fährt das auf Dauer“
Richtig, da stimme ich Dir zu.
Bedingt durch meine Arbeit (Turboladerapplikation) kenne ich mich ganz gut mit Vollast- und Teillast- Kurven sowie Pmax und Mdmax- Punkten im Kennfeld aus...
(in dem Zusammenhang würde mich ein Kennfeld der Super- Duper- Adventure von KTM interessieren, in welchem Punkt die echten 160 PS anliegen…)

Ich muß der Fairness halber anmerken, daß ich das Glück habe, daß meine Frau selbst Motorrad fährt. Somit bin ich nur mit Gepäck, aber ohne Sozia unterwegs. Damit stören mich auch nicht die lächerlichen 170 kg Zuladung der Tracer.
Da der 700er Motor keine hohen Drehzahl braucht um ordentlich vorwärts zu gehen, ist der Fahrkomfort mit der Leistung für mich absolut ausreichend.
Aber so hat jeder seine Vorlieben und das ist auch gut so. Obelix mag das mit dem immensen Punch, mir wäre das auf Dauer zu stressig…

Beste Grüße
Thommy
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Re: Yamaha T7

Beitrag von juergen007 » Sa 17. Mär 2018, 08:20

Der Druck auf die Kette wird aus Mattighofen kommen. Die sind mit der 790iger genau auf dem richtigen Weg. Bin gestern die 790iger Duke 3 Stunden gefahren - was ein Hammergerät.

174 kg, Bockbequem, eine echte Landstrassensau und hässlich wie die Nacht....

Egal, beim Fahren sehe ich ja eh nur die Strasse.

Während der KTM Dealer meine Shiver gequält hat, tat ich das gleiche mit seiner :sonne:

Tauschen möchte ich nicht, was aber rein optische Gründe hat.

2018 steht dann die 790 Adventure R und S in den Showrooms, mit Windschild, längeren Federwegen 200-220kg - halte ich für realistisch.

Versus der T7 ist in der KTM aber ein Reihenzweizylinder mit 105 PS verbaut. Klingen tuts ansatzweise nach V2 ein echtes Sparbrötchen was den Verbrauch betrifft ( habe sie nicht über 4,3 l gekriegt und es wurde deftig am Kabel gezogen ).

Zum Vergleich: die Shiver mit "echtem" V2 fährt bei mir nicht unter 6l.

Ergo: größerer Tank = mehr Gewicht versus kleiner Tank ( Duke 790 14l ) und geringerer Verbrauch. Da ist mir letzteres doch deutlich lieber.

Der erste KTM Motor der mich nicht stresst, sondern mega smooth fährt - daher auch für eine Enduro top.
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Re: Yamaha T7

Beitrag von Zörnie » Sa 17. Mär 2018, 14:08

@ Thommy

Für die Wege auf deinen beiden Fotos brauchst du eine Reiseenduro? :?
Ich glaube an die heilende Kraft und tiefe Weisheit von "Scheiss drauf".

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Re: Yamaha T7

Beitrag von laichy » Sa 17. Mär 2018, 14:19

sorry wenn ich altmodisch bin und auf 30 Jahre gute Erfahrungen mit "Made in Japan" nicht verzichten möchte :)

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Re: Yamaha T7

Beitrag von Tequila » Sa 17. Mär 2018, 15:37

juergen007 hat geschrieben:
Sa 17. Mär 2018, 08:20
Der Druck auf die Kette wird aus Mattighofen kommen. Die sind mit der 790iger genau auf dem richtigen Weg. Bin gestern die 790iger Duke 3 Stunden gefahren - was ein Hammergerät.

174 kg, Bockbequem, eine echte Landstrassensau und hässlich wie die Nacht....

Egal, beim Fahren sehe ich ja eh nur die Strasse.

......

Der erste KTM Motor der mich nicht stresst, sondern mega smooth fährt - daher auch für eine Enduro top.
Danke für deinen ersten Eindruck :daumen:
Ich finde die Kati garnicht häßlich. Im Gegenteil - mir gefallen manche Details echt gut und für unter 10 Mille ist das Ding schon mehr als eine Überlegung wert :o
https://www.ktm.com/de/naked/790-duke/
Viele Grüße
Heinz

* hoffentlich werd` ich nie erwachsen *

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Re: Yamaha T7

Beitrag von Thommy » So 18. Mär 2018, 13:30

Zörnie hat geschrieben:
Sa 17. Mär 2018, 14:08
@ Thommy

Für die Wege auf deinen beiden Fotos brauchst du eine Reiseenduro? :?
Hallo Zörnie,

"brauchen" ist der falsche Ausdruck.

Wenn mann sehr leidensfähig ist, kann man die Strecke auch mit einem Vespa Roller fahren.

Wenn man sich quälen will,kann die Strecke der Dakar auch mit einem Chopper nachfahren.

Vor vielen Jahren ist einer mit einer Harley durch die Wüste gefahren.

Nick Sanders ist auf einer R1 um die Welt gefahren mit Passagen, die einer Enduro gut zu Gesicht gestanden hätten...

Ich "möchte" eine Reiseenduro für so eine Strecke, da sie Komfort und Federweg bietet und ich nach 8 Stunden im Sattel absteige und nicht absolut fix und alle bin.

Beste Grüße und einen schönen Sonntag nach Berlin :winken:
Thommy

P.S. ein paar Kilometer nach dem zweiten Foto hat es in einem Abschnitt mit sehr grossen Steinen das Motorrad mit der geringsten Bodenfreiheit erwischt (KLE 500 für Frau tiefergelegt). Der erste kindskopfgroße Stein hat den Aluschutz an die Ölwanne gedengelt, der zweite hat die Ölwanne ordentlich eingedrückt, so daß das ganze Öl raus ist....

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